China blockiert Gründer von Manus AI bei Überprüfung des 2-Milliarden-Dollar-Kaufs durch Meta

Logo von 'Manus Ai' neben dem Logo von 'Meta', weißer Hintergrund

Die Gründer von Manus AI wurden daran gehindert, China zu verlassen, während die Regierung die 2-Milliarden-Dollar-Übernahme durch Meta überprüft. Diese Nachricht wurde am Mittwoch, dem 25. März 2026, laut Financial Times bekannt.

Der CEO Xiao Hong und der Chef-Wissenschaftler Ji Yichao wurden zu einem Treffen mit der National Development and Reform Commission (NDRC) in Peking eingeladen. Nach dem Treffen wurde den beiden Führungskräften, die in Singapur leben, mitgeteilt, dass sie das Land vorerst nicht verlassen dürfen, jedoch innerhalb Chinas frei reisen können.

Manus AI wurde 2022 in China gegründet und gewann schnell an Bedeutung mit seinen KI-Agenten, die komplexe Aufgaben autonom ausführen. Im Jahr 2025 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Singapur und schloss Ende Dezember den Verkauf an Meta ab. Das amerikanische Big-Tech-Unternehmen hat bereits begonnen, die Technologie in Produkte wie Facebook, Instagram und WhatsApp zu integrieren. Dennoch hängt die Operation noch von der endgültigen Genehmigung der chinesischen Behörden ab.

Im Mittelpunkt der Überprüfung steht die Frage, ob gegen Vorschriften für ausländische Direktinvestitionen und Technologieexportkontrollen verstoßen wurde. Peking verschärft die Kontrolle über KI-Startups mit chinesischen Wurzeln, die versuchen, ins Ausland zu gehen, eine Strategie, die als „Singapore washing“ bezeichnet wird. Meta hat öffentlich erklärt, dass es keine chinesische Beteiligung mehr an dem Unternehmen geben wird und dass Manus seine Aktivitäten in China einstellen wird.

Hintergrund ist die wachsende geopolitische Spannung im Bereich der künstlichen Intelligenz. Talente und strategische Technologien sind zu einer Verhandlungsmasse zwischen Washington und Peking geworden, und die chinesische Regierung will nicht, dass „grüne Ernten“ der KI ohne Aufsicht entkommen.

Die Übernahme wird weiterhin vom Handelsministerium geprüft. In der Zwischenzeit setzt Meta die Integration der Manus-KI-Agenten fort, aber der vollständige Rollout-Zeitplan könnte je nach Ergebnis der Überprüfung in Peking Verzögerungen erfahren.

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