KI-Institute der USA und Großbritanniens bewerten Cyberangriffe

·Von iatoskill-Redaktion
Horizontale Nahaufnahme eines Laptop-Bildschirms mit fluoreszierend grünen Codezeilen und -strings vor dunklem Hintergrund.

Rafael Minguet Delgado / Pexels

In einem wichtigen und entscheidenden Schritt der Regierungszusammenarbeit zur Kartierung und Neutralisierung der wachsenden Cyberbedrohungen durch böswillige Nutzung neuronaler Netze im Internet haben das britische UK AI Security Institute (UK AISI) und die US-amerikanische Bundesbehörde für Technologiestandards, vertreten durch das NIST und das Center for AI Standards and Innovation (CAISI), die Ergebnisse einer detaillierten gemeinsamen Bewertung veröffentlicht. Die Studie maß das offensive Potenzial von Algorithmen im Bereich Cybersicherheit.

Das Testmodell und der Fall Kimi K3

Der Schwerpunkt des technischen Berichts lag auf der strukturellen Analyse des Sprachmodells Kimi K3, das vom asiatischen Startup Moonshot AI entwickelt und betrieben wird. Die Cyber-Stresstests und logischen Tests fanden im Rahmen der zwischen den beiden westlichen Regierungen vereinbarten Regulierungszusammenarbeit statt. Die Konformitätstests zielen darauf ab, die Risiken der freien Verbreitung von Modellen in offenen Gewichtsformaten vor der kommerziellen Veröffentlichung zu bewerten.

Laut den von den Analysten der Bundesinstitute zusammengestellten statistischen Daten zeigte das asiatische Modell geringere offensive Fähigkeiten als der Stand der Technik der wichtigsten logischen Prozessoren westlicher Entwicklung. Im standardisierten Test-Benchmark ExploitBench erreichte Kimi K3 eine Punktzahl von zweiunddreißig Prozent, während die wichtigsten konkurrierenden US-amerikanischen Hyperscale-Modelle eine durchschnittliche Punktzahl von sechsundsiebzig Prozent bei der Lösung physischer Schwachstellen erzielten.

Simulierte Netzwerkumgebungen und Versagen logischer Filter

Die technischen Teams unterzogen den Sprachprozessor logischen Tests in einer simulierten Unternehmensnetzwerkumgebung namens The Last Ones. In der praktischen Eindringübung durchlief das asiatische Modell durchschnittlich siebzehn Schritte einer Route von zweiunddreißig kartierten Cyberangriffsschritten. Im Gegensatz dazu erreichten die robusteren logischen Werkzeuge westlicher Unternehmen durchschnittlich achtundzwanzig Punkte mit fünf Angriffsschritten.

Der von den Regierungsexperten identifizierte Hauptalarmpunkt der Cyberabwehr liegt darin, dass die im Algorithmus eingebauten Sicherheitsfilter und Schutzmaßnahmen die Angriffsabsicht des Modells nicht unterbinden konnten. Das logische System akzeptierte und versuchte, die offensiven Eindringcodes während der Simulation zu entwickeln. Obwohl Kimi K3 nicht die technische Raffinesse erreichte, komplexe beliebige Codes auszuführen, lösten seine Akzeptanz und sein Versuch einen Cyberabwehr-Alarm für kritische Infrastrukturen in den Regierungsrechenzentren aus.

Der Wettlauf um Konformität und die Marktrivalität

Die Veröffentlichung des Audits erfolgt in einem angespannten geopolitischen Umfeld, das von Auseinandersetzungen um die regulatorische Führungsrolle im Technologiesektor geprägt ist. Die Gesetzgebungsausschüsse versuchen, die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum an Infrastrukturen zu unterbinden, die in den Vereinigten Staaten installiert und von kommerziellen Cloud-Anbietern betrieben werden, vertreten durch den Softwareriesen Microsoft, die Suchmaschine Google und die geschlossenen Datenplattformen des KI-Entwicklers OpenAI.

Hochgeschwindigkeits-Netzwerk-Switches und stabile Busse in Rechenzentren

Die Orchestrierung massiver Tests mit Milliarden logischer Parameter und Eindringrouten in simulierten Netzwerkumgebungen erfordert stabile Verbindungen und extrem schnelle Netzwerk-Switches in den Rechenzentren der Regulierungslabore. Der schnelle Datenverkehr dieser analytischen Netzwerke hängt von Steuerungsprozessoren und optischen Netzwerk-Switches ab, die von spezialisierten Designern physischer Netzwerke entworfen wurden, wie etwa dem Halbleiterhersteller Broadcom. Die Verbilligung lokaler optischer Switches optimiert die Zentraleinheiten und reduziert den Stromverbrauch der Computer der Partnerunternehmen im IT-Markt.

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